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Fördergrundsätze

I. Grundsätzliches

Zweck der Evangelischen Stiftung Pfadfinden ist die Förderung evangelischer Pfadfinderinnen- und Pfadfinderarbeit im Sinne des Verbandes Christlicher Pfad­finderinnen und Pfadfinder (VCP).

Die Stiftung kann Mittel für die Förderung von Vorhaben nur im Rahmen der vor­handenen Kapitalerträge bzw. Spenden zur Verfügung stellen. Unter Berücksich­tigung des derzeitigen Vermögensbestandes der Stiftung liegt der Schwerpunkt in der Förderung des Aufbaus und des Wachstums von VCP-Arbeit vor Ort. Bei der Erfüllung des Stiftungszwecks ist der administra­tive Aufwand möglichst ge­ring zu halten.

II. Förderrichtlinien

  1. Es werden der Aufbau und das Wachstum von VCP-Arbeit gefördert, schwer­punktmäßig Maßnahmen zum Aufbau von Gruppenarbeit vor Ort. Besonders förderungswürdig sind Maßnahmen, die ohne eine Unterstützung durch die Evan­gelische Stiftung Pfadfinden nicht durchgeführt werden könnten.
  2. Über die Förderung von Maßnahmen entscheidet der Vor­stand der Stiftung zweimal pro Jahr. Ein Anspruch auf För­derung durch die Stiftung besteht nicht.
  3. Anträge sind formlos, aber schriftlich unter Darstellung des Vorhabens sowie der Beifügung eines Kosten- und Finan­zierungsplanes an die Geschäftsfüh­rung der Stiftung zu richten. Antragstermine sind der 31. Januar und der 31. Juli eines Jahres.
  4. Die/der Antragstellende hat sich angemessen selbst an der Finanzierung der Maßnahme zu beteiligen.
  5. Es sind grundsätzlich alle Kosten förderfähig, die im direk­ten Zusammenhang mit der beantragten Maßnahme stehen. Dazu gehören auch Aufwendungen für Personal und Hono­rarkräfte. Bei der Förderung von Investitionen behält sich die Evangelische Stiftung Pfadfinden vor, eine zeitlich fest­gelegte Zweck­bindung aufzuerlegen.
  6. Vor einer Entscheidung durch den Vorstand der Evangeli­schen Stiftung Pfadfin­den soll dieser bei Maßnahmen, die von VCP-Stämmen oder VCP-Bezir­ken/Regionen/Gauen be­antragt sind, eine Stellungnahme der zuständigen Landes­leitung einholen. Bei Maßnahmen, die von VCP-Ländern oder der VCP-Bundesebene beantragt sind, soll eine Stel­lungnahme der Bundesleitung des VCP eingeholt werden.
  7. Die/der Antragstellende erhält eine schriftliche Mitteilung der Evangelischen Stiftung Pfadfinden über die Entschei­dung bezüglich einer Förderzusage bzw. –absage.
  8. Innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Maß­nahme hat die/der Antrag­stellende einen Verwendungs­nachweis vorzulegen, für den die Evange­lische Stiftung Pfadfinden ein Formblatt zur Verfügung stellt. Die/der An­trag­stellende verpflichtet sich weiterhin, einen Bericht sowie Fotos über die Maß­nahme einzureichen, die von der Evan­gelischen Stiftung Pfadfinden für ihre Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden können.
  9. Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt nach Eingang und Prüfung des Verwen­dungsnachweises. Im begründeten Ein­zelfall kann der Vorstand der Evangelischen Stiftung Pfad­finden über eine vorzeitige Abschlagzahlung ent­scheiden. Dabei ist die Zweckbindung der Mittel sicherzustellen.

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